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Klima.Länd.Tage Der weltweit steigende Konsum von möglichst günstigem Fleisch erfordert immer mehr Futtermittel, zum gr...

Klima.Länd.Tage

Der weltweit steigende Konsum von möglichst günstigem Fleisch erfordert immer mehr Futtermittel, zum großen Teil Gensoja, von dem es bis zu zwölf Kilogramm bedarf, um ein Kilogramm Fleisch für die menschliche Ernährung zu erhalten. Brasilianischer Regenwald, ein für uns alle lebenswichtiges Ökosystem, wird dafür von expandierenden Sojafarmen zerstört, häufig unterstützt von kapitalkräftigen, ausländischen Großkonzernen.
Marco Keller verfolgt in seinem Film den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zum Tierfutter und lässt Guaraní-Kaiowá, brasilianische Indigene, von Vertreibungen erzählen. Er zeigt aber auch Möglichkeiten für uns Konsumierende auf und begleitet den Tofuhersteller Wolfgang Heck, der seit Jahrzehnten für den ökologischen Sojaanbau kämpft.
Im Anschluss besprechen wir mit Marco Keller wie sich die Situation in Brasilien und für uns seit seinem Filmprojekt entwickelt hat. Anwesend ist auch Wolfgang Heck, Mitbegründer der Taifun-Tofu GmbH.

In Kooperation mit der Stadt Freiburg im Rahmen der Klima.Länd.Tage

Do 02.10., 19:30 Gast: Regisseur Marco Keller

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