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Seit der Befreiung aus der Gefangenschaft und Versklavung durch den sogenannten Islamischen Staat lebt die 15-jährige Me...

Seit der Befreiung aus der Gefangenschaft und Versklavung durch den sogenannten Islamischen Staat lebt die 15-jährige Mediha mit ihren jüngeren Brüdern Ghazwan und Adnan in einer Zeltstadt im kurdischen Nordirak. In einem Videotagebuch verarbeitet die junge Jesidin ihr Trauma und die erlebte sexuelle Gewalt. Gleichzeitig sucht sie mithilfe eines Netzwerks jesidischer Retter*innen nach ihren weiterhin gefangenen Eltern und ihrem jüngsten Bruder. Zehn Jahre nach dem Völkermord an den Jesid*innen liegt die Bewältigung dieses Verbrechens noch in weiter Ferne – junge Frauen wie Mediha mit ihrer Kamera sorgen jedoch dafür, dass wir hinschauen und nicht vergessen.

USA 2023 / OmeU / 90 Min. / Regie: Hasan Oswald
Fr 18.07., 20:00, Einführung: Elias Darwish

Gedenken des Genozides an den Ezid*innen

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