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Start und Endpunkt | Bollerstaudenstraße, Freiburg im Breisgau (Endhaltestelle Straßenbahnlinie 5)
Mit "Tandem to go" bringen wir den deutsch-chinesischen Sprachaustausch raus in die Natur!
Bei unseren gemeinsamen Wanderungen haben Sie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und gleichzeitigdie wunderschöne Umgebung zu erkunden. Freiburg bietet dafür den perfekten Ausgangspunkt – viele schöne und aussichtsreiche Orte laden zu kleinen und leichten Wanderungen ein.
Die diesmalige Tour führt uns über den Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof
Dauer der Veranstaltung: Ca. 4 Stunden (inkl. Pausen)
Schwierigkeit: Sehr leicht
Kleine Packliste: Feste Schuhe, Sonnencreme, Sonnenschutz (Hut/Mütze etc.) Reichlich Wasser und etwas für die Pause zum Essen. (Gerne etwas zum teilen.)Kostenlose Teilnahme!
Nur mit Anmeldung unter: info@ki-freiburg.deBitte mit Angabe der Mobiltelefonnummer
China kennt uns viel besser, als wir China kennen. Je mehr wir das Land als Rivalen sehen, desto weniger wollen wir mit ihm zu tun haben. Laut der Autorin Dr. Marina Rudyak ist das nicht strategisch gedacht, wir müssen uns mehr Komplexität im Umgang mit China zumuten. Ihr Buch »Dialog mit dem Drachen« ist ein Plädoyer für strategische Empathie und mehr Chinakompetenz, um im aktuellen geopolitischen Konflikt auf Augenhöhe agieren zu können und die europäische Außenpolitik und Wirtschaft auf lange Sicht voranzubringen.
Im Anschluss an die Lesung findet eine moderierte Frage- und Diskussionsrunde mit der Autorin und dem Publikum statt.
Dr. Marina Rudyak ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg. Sie ist in Russland geboren, hat viele Jahre in China gelebt und unter anderem als wirtschaftspolitische Beraterin für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peking gearbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Chinas internationale Entwicklungszusammenarbeit, Chinas Beziehungen zu Russland und Zentralasien, sowie das internationale Diskurssystem der Kommunistischen Partei Chinas.
Es gibt einen Büchertisch an dem das Buch: "Dialog mit dem Drachen - Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann" erworben werden kann.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de
Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.
Kooperationspartner: Colloquium politicum, Landeszentrale für politische Bildung, China Forum Freiburg, China Netzwerk Baden-Württemberg, Institut für Sinologie der Universität Freiburg und Stadtbibliothek Freiburg
🎬 Ukrainische Kinowoche kehrt nach Freiburg zurück! 🇺🇦💫
Vom 6. bis 12. November 2025 findet im Friedrichsbau Kino die zweite Ukrainische Kinowoche statt – mit elf beeindruckenden Filmen im ukrainischen Original und deutschen Untertiteln.
Taucht ein in bewegende Geschichten, mutige Regiearbeiten und die kreative Kraft einer Kultur, die selbst im Krieg nicht verstummt. 🎥💔✨
🙏 Organisiert wird die Kinowoche von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft e.V. Freiburg – mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes über das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen).
🎟 Neu in diesem Jahr: Ein Kino-Abonnement für alle Filmfans!
Tickets & Abos gibt’s online über das Friedrichsbau Kino oder direkt an der Kinokasse.
💙💛 Seid dabei, unterstützt das ukrainische Kino – und folgt uns, um keine Neuigkeiten rund um die Kinowoche zu verpassen!
#UkrainischesKino #KinowocheFreiburg #FreiburgEvents #UkrainianCinema #SupportUkraine #DeutschUkrainischeGesellschaft #FriedrichsbauKino
Kurzfilmsause
Der Freiburger Verein Blackwood Films präsentiert 2025 zum dritten Mal die „Kurzfilmsause“. Gezeigt werden die besten Kurzfilme aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und eine besondere Auswahl regionaler Filme. Das Publikum erwartet eine bunte Mischung aus den unterschiedlichsten Genres, vollkommen neuen Perspektiven und spannenden Themen. Zwischen Workshops und einer Party wählen die Gäste ihre Favoriten, die dann im Rahmen einer Preisgala ausgezeichnet werden. In unserer Nachlese zur Kurzfilmsause 2025 habt ihr (nochmal) die Chance auf geballte Kurzfilm-Power: Aus den 36 Kurzfilmen, die es dieses Jahr in unser Programm geschafft haben, präsentieren wir euch zum Abschied noch einmal die Gewinnerfilme der Publikums- und Jury-Preise. Kommt vorbei, es lohnt sich!
Kurzfilmsause
Weltwoche Seelische Gesundheit
ALLES STEHT KOPF
Im Kopf der elfjährigen Riley gibt es ein Hauptquartier, in dem die Stimmen „Freude“, „Angst“, „Wut“, „Ekel“ und „Kummer“ ihren Alltag und ihre Erinnerungen organisieren. Schon von Geburt an ist es vor allem „Freude“, der es immer wieder gelingt, so genannte Kernerinnerungen zu generieren, die dazu führen, dass sich in Rileys Gehirn ganze Inseln zu diesen Themen wie Familie oder Eishockey bilden. Doch als Riley mit ihren Eltern in die große Stadt San Francisco umzieht, gerät plötzlich alles durcheinander. „Freude“ arbeitet im Akkord, um das alles irgendwie in den Griff zu bekommen. Trotzdem bahnt sich Unheil an, als „Kummer“ plötzlich einen unheimlichen Einfluss auf die Kernerinnerungen nimmt.
Weltwoche Seelische Gesundheit
Halloween-Night
Atmosphärisch dichtes, barockes Schauermärchen von Mario Bava und nichts für schwache Nerven! Kreuzigungen, Folterszenen, Nägel-Masken – Bavas Regiedebüt kommt zuweilen grotesk gewalttätig daher, dabei genretypisch durchwirkt mit Leidenschaft und Erotik, inklusive schmachtender Blicke und wogender Dekolletees. Der Kultfilm verläuft auf zwei Zeitebenen: Die Rahmenhandlung spielt im 17. Jahrhundert. Prinzessin Asa (Barbara Steele) und ihr Geliebter werden unter dem Vorwurf der Hexerei gekreuzigt. 200 Jahre später gelingt es Asa – nunmehr als Wiedergängerin – ihr Unwesen zu treiben und von ihrer Nachfahrin Katia (ebenfalls gespielt von Barbara Steele) Besitz zu ergreifen. LA MASCHERA DEL DEMONIO löste eine Welle von italienischen Gothic Horror-Filmen aus und gilt als früher Höhepunkt des Genres.
Halloween-Night
Fr 31.10., 22:00
Halloween-Night
Atmosphärisch dichtes, barockes Schauermärchen von Mario Bava und nichts für schwache Nerven! Kreuzigungen, Folterszenen, Nägel-Masken – Bavas Regiedebüt kommt zuweilen grotesk gewalttätig daher, dabei genretypisch durchwirkt mit Leidenschaft und Erotik, inklusive schmachtender Blicke und wogender Dekolletees. Der Kultfilm verläuft auf zwei Zeitebenen: Die Rahmenhandlung spielt im 17. Jahrhundert. Prinzessin Asa (Barbara Steele) und ihr Geliebter werden unter dem Vorwurf der Hexerei gekreuzigt. 200 Jahre später gelingt es Asa – nunmehr als Wiedergängerin – ihr Unwesen zu treiben und von ihrer Nachfahrin Katia (ebenfalls gespielt von Barbara Steele) Besitz zu ergreifen. LA MASCHERA DEL DEMONIO löste eine Welle von italienischen Gothic Horror-Filmen aus und gilt als früher Höhepunkt des Genres.
Halloween-Night
Do 30.10., 21:30
Sleepless Night Stories
In drei locker miteinander verwobenen Episoden erzählt der Regisseur Jim Jarmusch mit lakonischem Witz von schrägen Begegnungen während einer Nacht in einem heruntergekommenen Hotel in Memphis, der Heimatstadt von Elvis Presley.
Das junge Paar Jun und Mitzuko sind japanische Touristen, die unbeschwert und günstig reisen und die heilige Stätte Amerikas besichtigen wollen. Der zweite Teil handelt von Luisa, die gezwungen ist, eine Nacht in Memphis zu verbringen, während sie den Leichnam ihres Mannes nach Rom begleitet. Sie freundet sich mit DeeDee an, die fast pleite ist und ihren Freund verlassen hat. Der dritte Teil handelt von dem Kerl, den DeeDee verlassen hat, einem arbeitslosen Engländer aus der Arbeiterklasse namens Johnny mit dem Spitznamen Elvis, und seinen beiden Kumpels. Über diese merkwürdigen Leute wachen Screamin‘ Jay Hawkins, der den unerschütterlichen Nachtportier spielt und Cinque Lee (Spikes jüngerer Bruder), der Hotelpage. John Lurie, der Schauspieler und Musiker aus „Stranger Than Paradise“, schrieb die schöne Filmmusik, die von Elvis-Hits untermalt wird.
Sleepless Night Stories
Mi 29.10., 22:00
Sleepless Night Stories
Am 25. Februar 1964 wird Cassius Clay zum Weltmeister im Schwergewichtsboxen. Weil er aufgrund der damaligen Segregationsgesetze nicht in Miami Beach feiern kann, trifft er sich in einem abgelegenen Motel mit seinen drei guten Freunden, dem Bürgerrechtler Malcolm X, dem Sänger Sam Cooke und dem Footballstar Jim Brown. Das Treffen ist historisch belegt.
Die ganze Nacht lang sprechen und streiten sie über die Bürgerrechtsbewegung und überlegen, was sie für eine gerechtere Welt tun können. Der Grundstein für diese und andere Taten, so der Film, wurde in jener Nacht gelegt. Nach dieser Nacht ändert Clay seinen Namen offiziell in Muhammad Ali, während Malcolms Leben im Chaos versinkt, ein Jahr später wird Malcolm X und Sam Cooke ermordet.
Die Gespräche über Rassismus und Widerstand der vier Ikonen der Schwarzen US-Kultur sind faszinierend und voller Energie, ihre Argumente hallen kraftvoll in die Gegenwart. Für ihr dichtes Regiedebüt bekam die Regisseurin Regina King gleich drei Oscarnominierungen.
Sleepless Night Stories
Mi 29.10., 19:30
Jüdische Geschichte
Drei Brüder im Dritten Reich: Hermann macht bei den Nazis Karriere als Völkerrechtler und verteidigt nach dem Krieg in Nürnberg einen Kriegsverbrecher. Seine Brüder haben jüdische Frauen. Walther flüchtet rechtzeitig nach Amerika, Otto, „der dritte Bruder“ und der Großvater der Filmemacherin, glaubt als Rechtsanwalt an den Rechtsstaat und will in Dresden bleiben. Seine Frau Ruth wird denunziert und in Auschwitz ermordet. In der DDR wird Otto durch die Stasi selbst zum Denunzianten. Welche Entscheidungen trifft man, wenn die eigenen Handlungsspielräume begrenzt sind?
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Jüdische Geschichte
Di 28.10., 19:30, Zu Gast: Kathrin Jahrreiss, Filmgespräch mit Natalia Herrera
Film des Monats
Am 7. Oktober 2023 wurde Liat Atzili zusammen mit ihrem Mann von Mitgliedern der Hamas gewaltsam aus ihrem Kibbuz entführt. Der Regisseur, der mit der Familie verwandt ist, ist nah dabei, wenn Liats Eltern Yehuda und Chaya versuchen mit ihrer Angst umzugehen – oder im Austausch mit Behörden Einfluss zu nehmen auf das Schicksal ihrer Tochter und ihres Mannes.
Wie ihr Vater besitzt Liat neben der israelischen auch die US-Staatsbürgerschaft. Daher fliegt Yehuda, begleitet von Liats Sohn und ihrer Schwester, in die USA, wo sie versuchen, politische Unterstützung für die Freilassung zu erhalten. Trotz seines Schmerzes sieht Liats Vater Israels Rolle im Nahost-Konflikt kritisch, ist Pazifist und lässt sich auch im geopolitischen Epizentrum von Diplomatie und Trauma nicht vom Weg der Aussöhnung abbringen. Beharrlich schwimmt er gegen den Strom, legt sich mit sich selbst und allen an und schimpft auf die israelische Regierung.
Ein offener Film. Einsichten kommen nicht von der Politik, sondern von Liats Familie.
Film des Monats
Sa 25.10., 19:30
Zum Jahrestag des Frauenstreiks in Island
Am 24. Oktober 1975 steht in Island alles still. Kein Geschäft ist geöffnet, keine Zeitung erscheint, kein Geschirr wird gespült. Die isländischen Frauen befinden sich im Streik. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet, ihre Stimme nicht gehört und ihnen Zugang zu wichtigen Bereichen der Gesellschaft verwehrt wird. Unglaubliche 90 Prozent beteiligen sich und der Tag geht in die Geschichte ein.
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonistinnen zu Wort kommen und zeigt, wie aus einer einfachen Idee eine Revolution wurde. Heute ist Island in puncto Gleichstellung eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.
Zum Jahrestag des Frauenstreiks in Island
Fr 24.10., 21:30
Sleepless Night Stories
In drei locker miteinander verwobenen Episoden erzählt der Regisseur Jim Jarmusch mit lakonischem Witz von schrägen Begegnungen während einer Nacht in einem heruntergekommenen Hotel in Memphis, der Heimatstadt von Elvis Presley.
Das junge Paar Jun und Mitzuko sind japanische Touristen, die unbeschwert und günstig reisen und die heilige Stätte Amerikas besichtigen wollen. Der zweite Teil handelt von Luisa, die gezwungen ist, eine Nacht in Memphis zu verbringen, während sie den Leichnam ihres Mannes nach Rom begleitet. Sie freundet sich mit DeeDee an, die fast pleite ist und ihren Freund verlassen hat. Der dritte Teil handelt von dem Kerl, den DeeDee verlassen hat, einem arbeitslosen Engländer aus der Arbeiterklasse namens Johnny mit dem Spitznamen Elvis, und seinen beiden Kumpels. Über diese merkwürdigen Leute wachen Screamin‘ Jay Hawkins, der den unerschütterlichen Nachtportier spielt und Cinque Lee (Spikes jüngerer Bruder), der Hotelpage. John Lurie, der Schauspieler und Musiker aus „Stranger Than Paradise“, schrieb die schöne Filmmusik, die von Elvis-Hits untermalt wird.
Sleepless Night Stories
Do 23.10., 21:30
The audiovisual anomaly – remixing the past into the future
TELESONIC 9000 ist ein Projekt des US-amerikanischen Schlagzeugers und Filmemachers Dominick Gray, das genreübergreifende Musik mit retrofuturistischen Filmaufnahmen in einem Live-Multimedia-Event verbindet. In dem ebenso nostalgischen wie zukunftsweisenden Konzept verwebt Gray Originalmusik, Live-Schlagzeug und synchronisierte Videoprojektionen, in denen er sich mit Beziehungen zu Zeit, Technologie und den verlorenen Träumen über eine optimistische Zukunft auseinandersetzt. Dabei nutzt er die Energie eines Live-Konzerts und die Emotionen einer Filmvorführung, um Momente zu erschaffen, die ebenso tanzbar sind, wie sie zum Nachdenken anregen. Ein Live-Musik-Video.
The audiovisual anomaly – remixing the past into the future
Do 23.10., 19:30
Film des Monats Oktober | Rassismus tötet
„Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm.
Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namık hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
„Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.“ (Berlinale)
Gewinner Panorama Publikumspreis und Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025. In Kooperation mit Amnesty Freiburg
Hochschulgruppe Film des Monats Oktober | Rassismus tötet
Mi 22.10., 21:30
Das Ornament in der Kunst
Auf ihren Reisen nach Usbekistan, Marokko, Spanien, Iran, Ägypten und in die Türkei spürte die bildende Künstlerin Deborah S. Phillips den Ursprüngen ornamentaler Kultur nach. Ihre Eindrücke hielt sie in Zeichnungen, Fotografien, Super-8- und 16mm-Aufnahmen fest und fügte sie zu dem Experimentalfilm MOSAÏC (2001) zusammen. Darin verschmelzen jüdische und islamische architektonische Traditionen und Ornamentik miteinander und verwandeln sich in bewegte Mosaike, die kippen, drehen, schwingen. Begleitet von Musik wird so beim Betrachten ein hypnotischer Sog ausgelöst. Der Film ist eine bewegte Collage, die kommentarlos Grenzen überschreitet und an vergangenes Zusammenleben erinnert.
In Zusammenarbeit mit der Kunstwissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg
Das Ornament in der Kunst
Mi 22.10., 19:30, zu Gast: Die Filmemacherin und Künstlerin Deborah S. Phillips
Natur- und Menschenrechte
Wenn Natur zerstört, Klimaziele missachtet und Menschenrechte verletzt werden, steht dahinter stets viel Geld. Hier setzt urgewald an. Seit 1992 offenbart die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation die Geldquellen hinter zerstörerischen Projekten. Der preisgekrönte Dokumentarfilm zeigt, wie vor 30 Jahren eine Hand voll Aktivist*innen an einem WG-Tisch den Grundstein legten. Und, wie aus dem kleinen Verein in der münsterländischen Provinz eine anerkannte, schlagkräftige Organisation wurde.
Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Andrea Soth und Agnes Dieckmann von urgewald und der Co-Regisseurin des Films Karin Wejdling statt. Der Regionalleiter Wilfried Münch bringt die Verbindung zur GLS Bank ein.
In Kooperation mit der GLS-Bank
Natur- und Menschenrechte
Di 21.10., 19:30 im Anschluss Filmgespräch
HINSCHAUEN – FilmRäume: Familiengeschichten
Dory Sontheimer, geboren in Barcelona, entdeckte nach dem Tod ihrer Mutter auf dem Dachboden ihres Elternhauses sieben Schachteln mit Briefen, Fotos und Dokumenten. Darin stieß sie auf die ihr bis dahin unbekannte Geschichte ihrer Familie, die in Deutschland von den Nationalsozialistinnen als jüdisch verfolgt wurde. Die Recherche nach ihren Vorfahrinnen führte sie nach Freiburg – und dann nach Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und in die USA.
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
HINSCHAUEN – FilmRäume: Familiengeschichten
Mo 20.10., 19:30, mit Gesprächsangebot im Anschluss
Der Freiburger Verein Blackwood Films präsentiert 2025 zum dritten Mal die „Kurzfilmsause“. Gezeigt werden die besten Kurzfilme aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und eine besondere Auswahl regionaler Filme. Das Publikum erwartet eine bunte Mischung aus den unterschiedlichsten Genres, vollkommen neuen Perspektiven und spannenden Themen. Zwischen Workshops und einer Party wählen die Gäste ihre Favoriten, die dann im Rahmen einer Preisgala ausgezeichnet werden. In unserer Nachlese zur Kurzfilmsause 2025 habt ihr (nochmal) die Chance auf geballte Kurzfilm-Power: Aus den 36 Kurzfilmen, die es dieses Jahr in unser Programm geschafft haben, präsentieren wir euch zum Abschied noch einmal die Gewinnerfilme der Publikums- und Jury-Preise. Kommt vorbei, es lohnt sich!
Mehr bei Instagram @blackwoodfilms und https://blackwood-films.de/
Kinderkino: Weltwoche Seelische Gesundheit
Alles steht Kopf Im Kopf der elfjährigen Riley gibt es ein Hauptquartier, in dem die Stimmen „Freude“, „Angst“, „Wut“, „Ekel“ und „Kummer“ ihren Alltag und ihre Erinnerungen organisieren. Schon von Geburt an ist es vor allem „Freude“, der es immer wieder gelingt, so genannte Kernerinnerungen zu generieren, die dazu führen, dass sich in Rileys Gehirn ganze Inseln zu diesen Themen wie Familie oder Eishockey bilden. Doch als Riley mit ihren Eltern in die große Stadt San Francisco umzieht, gerät plötzlich alles durcheinander. „Freude“ arbeitet im Akkord, um das alles irgendwie in den Griff zu bekommen. Trotzdem bahnt sich Unheil an, als „Kummer“ plötzlich einen unheimlichen Einfluss auf die Kernerinnerungen nimmt. Kinderkino:
Weltwoche Seelische Gesundheit
So 19.10., 15:30