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Jon wird nach seiner Geburt in einer stürmischen Nacht in den griechischen Bergen gefunden und adoptiert, ohne seinen Vater oder seine Mutter gekannt zu haben. Als Erwachsener lernt er Iro kennen, die Aufseherin des Gefängnisses, in dem er nach einem tragischen Unfall inhaftiert ist. Sie scheint seine Anwesenheit zu suchen, kümmert sich um ihn, nimmt für ihn Musik von Monteverdi, Bach und Purcell auf. Jons Augenlicht beginnt zu schwinden. Von nun an wird er für jeden Verlust, den er erleidet, etwas zurückgewinnen. So wird er trotz seiner Erblindung sein Leben mehr denn je leben. Angela Schanelecs preisgekröntes Werk MUSIC wandelt auf den Spuren der griechischen Mythologie. „Der Film ist von so tief berührender Schönheit und Zartheit, dass es schwerfällt, die richtigen Worte dafür zu finden (…) Die Gegenwart ist hier ebenso zeitlos wie der Mythos, wie das Schicksal, das die Leben der Figuren bestimmt. Dennoch: Nichts ist deterministisch. Das Drehbuch zwingt die Figuren nicht ins Verderben. Diese lassen sich vielmehr euphorisch und bereitwillig von höheren Kräften ergreifen, nicht zuletzt dank des Gesangs. Die höhere, göttliche Kraft, welche die Figuren "durchrollt" und sie verbindet, ist die Liebe, deren Sprache wiederum die Musik ist. Bilder sind stumm, Musik ist blind.“ (SZ)
Silberner Bär für das beste Drehbuch, Berlinale 2023
D, F, GR, Serbien 2023 / OmU /108 Min. / Regie, Buch, Schnitt: Angela Schanelec / Kamera: Ivan Marković //
Fr 27.12., 21:00 / Sa 28.12., 19:00 //
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ALLES DREHT SICH UND BEWEGT SICH | DER TANZ UND DAS KINO
Der Tanz ist eine der ältesten kulturellen Praktiken der Menschheit. Der Film weiß davon schon seit seinem Anbeginn und »(...) überführt die Tanzbewegungen durch Kamerapositionierung, -bewegung und Schnitt in eine genuin eigene Form, Rhythmik und Dynamik.« Mit unserem Programm bieten wir eine Bandbreite von Choreografien und deren Spiel mit der Kamera, vom großen, surrealen Balletttanz über klassischen kambodschanischen Tanz bis zu Musicals, Freiburger Tanzfilme und last but not least mit dem Dokumentarfilm WAS MACHEN PINA BAUSCH UND IHRE TÄNZER IN WUPPERTAL eine Hommage an die Grande Dame des Tanzes.
Jon wird nach seiner Geburt in einer stürmischen Nacht in den griechischen Bergen gefunden und adoptiert, ohne seinen Vater oder seine Mutter gekannt zu haben. Als Erwachsener lernt er Iro kennen, die Aufseherin des Gefängnisses, in dem er nach einem tragischen Unfall inhaftiert ist. Sie scheint seine Anwesenheit zu suchen, kümmert sich um ihn, nimmt für ihn Musik von Monteverdi, Bach und Purcell auf. Jons Augenlicht beginnt zu schwinden. Von nun an wird er für jeden Verlust, den er erleidet, etwas zurückgewinnen. So wird er trotz seiner Erblindung sein Leben mehr denn je leben. Angela Schanelecs preisgekröntes Werk MUSIC wandelt auf den Spuren der griechischen Mythologie. „Der Film ist von so tief berührender Schönheit und Zartheit, dass es schwerfällt, die richtigen Worte dafür zu finden (…) Die Gegenwart ist hier ebenso zeitlos wie der Mythos, wie das Schicksal, das die Leben der Figuren bestimmt. Dennoch: Nichts ist deterministisch. Das Drehbuch zwingt die Figuren nicht ins Verderben. Diese lassen sich vielmehr euphorisch und bereitwillig von höheren Kräften ergreifen, nicht zuletzt dank des Gesangs. Die höhere, göttliche Kraft, welche die Figuren "durchrollt" und sie verbindet, ist die Liebe, deren Sprache wiederum die Musik ist. Bilder sind stumm, Musik ist blind.“ (SZ)
Silberner Bär für das beste Drehbuch, Berlinale 2023
D, F, GR, Serbien 2023 / OmU /108 Min. / Regie, Buch, Schnitt: Angela Schanelec / Kamera: Ivan Marković //
Fr 27.12., 21:00 / Sa 28.12., 19:00 //
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ALLES DREHT SICH UND BEWEGT SICH | DER TANZ UND DAS KINO
Der Tanz ist eine der ältesten kulturellen Praktiken der Menschheit. Der Film weiß davon schon seit seinem Anbeginn und »(...) überführt die Tanzbewegungen durch Kamerapositionierung, -bewegung und Schnitt in eine genuin eigene Form, Rhythmik und Dynamik.« Mit unserem Programm bieten wir eine Bandbreite von Choreografien und deren Spiel mit der Kamera, vom großen, surrealen Balletttanz über klassischen kambodschanischen Tanz bis zu Musicals, Freiburger Tanzfilme und last but not least mit dem Dokumentarfilm WAS MACHEN PINA BAUSCH UND IHRE TÄNZER IN WUPPERTAL eine Hommage an die Grande Dame des Tanzes.
Freiburger Erstaufführung
In der finnischen Taiga, unweit der russischen Grenze, inmitten von endlosen Wäldern, am malerischen Lammas-See, liegt der Ort Kuhmo, den die meisten Reisenden links liegenlassen würden.
Wäre da nicht das Internationale Kammermusikfestival, eines der größten seiner Art weltweit und Vorbild für viele Neuschöpfungen in den über 50 Jahren seines Bestehens.
In diese urwüchsige, menschenarme Gegend ohne Bahnstation oder Flughafen pilgern Musikenthusiast*innen und Musiker*innen aus aller Welt, um sich für zwei Wochen dem Klangspektrum der Kammermusik hinzugeben. Mit sehr viel Humor tritt WALD:SINFONIE den Beweis an, dass Hochkultur im Hinterwald nicht nur möglich, sondern magisch ist.
D, Finnland 2023 / OmU / 70 Min. / Regie: Meri Koivisto & Nils Dettmann //
So 15.12., 19:30 / Do 26.12., 17:00 / Fr 27.12., 19:00 //
- Filmklassiker zum Jahreswechsel
In der besinnlichen Zeit des Jahres finden zwei verlorene Seelen zueinander. Billy Wilders Liebeskomödie ist einer der bittersten und schönsten Weihnachtsfilme – und ein großer Klassiker der Filmgeschichte.
In New York vermietet C.C. Baxter (Jack Lemmon), ein alleinstehender Angestellter, seine Wohnung an Führungskräfte seiner Versicherungsgesellschaft, die sie für ihre romantischen Dates nutzen. In der Zwischenzeit verliebt er sich in eine seiner Kolleginnen, Fran (Shirley MacLaine), ohne zu wissen, dass die junge Frau die unglückliche Geliebte eines der großen Bosse ist. Für den Karrieristen entsteht ein gewaltiger Gewissenskonflikt, der turbulente Konsequenzen nach sich zieht.
Shirley MacLaine und Jack Lemmon sind herausragend, ebenso die Schwarzweißbilder alter New Yorker Gebäude des Kameramannes Joseph LaShelle. Für THE APARTMENT erhielt Regisseur Wilder gleich drei Oscars – für den Besten Film, die Beste Regie und das Beste Drehbuch.
USA 1960 / OmU / 125 Min. / Regie: Billy Wilder //
So 22.12., 19:30 / Do 26.12., 19:00 //
Freiburger Erstaufführung
In der finnischen Taiga, unweit der russischen Grenze, inmitten von endlosen Wäldern, am malerischen Lammas-See, liegt der Ort Kuhmo, den die meisten Reisenden links liegenlassen würden.
Wäre da nicht das Internationale Kammermusikfestival, eines der größten seiner Art weltweit und Vorbild für viele Neuschöpfungen in den über 50 Jahren seines Bestehens.
In diese urwüchsige, menschenarme Gegend ohne Bahnstation oder Flughafen pilgern Musikenthusiast*innen und Musiker*innen aus aller Welt, um sich für zwei Wochen dem Klangspektrum der Kammermusik hinzugeben. Mit sehr viel Humor tritt WALD:SINFONIE den Beweis an, dass Hochkultur im Hinterwald nicht nur möglich, sondern magisch ist.
D, Finnland 2023 / OmU / 70 Min. / Regie: Meri Koivisto & Nils Dettmann //
So 15.12., 19:30 / Do 26.12., 17:00 / Fr 27.12., 19:00 //
Kinderkino
Charlie Bucket lebt mit seiner Familie in armen Verhältnissen. Jeden Abend bevor er zu Bett geht schaut er sehnsüchtig zur riesigen Süßigkeitenfabrik hinüber, die dem exzentrischen Willi Wonka gehört. Eines Tages veranstaltet Wonka ein Gewinnspiel, bei dem fünf Kinder einen Besuch in seiner Fabrik gewinnen können. Die goldenen Gewinnkarten sind in fünf Schokoladentafeln versteckt. Da seine Familie nicht einmal das Geld für eine Tafel Schokolade hat, bezweifelt Charlie, dass er eine der goldenen Karten finden wird. Doch ein Wunder geschieht und Charlie gehört zu den glücklichen Gewinnern. Doch hinter dem Gewinnspiel steckt mehr als ein einfacher Besuch in Willi Wonkas Schokoladenfabrik ...
USA, GB, Australien 2005 / 106 Min. / Regie: Tim Burton / empfohlen ab 8 Jahren //
Do 26.12., 15:00 / So 29.12., 15:00 //
- Ein Filmklassiker für die ganze Familie
Seit dem Tod des Vaters lebt Aschenbrödel als Magd auf dem eigenen Gutshof. Die böse Stiefmutter lässt das Mädchen die schmutzigste Arbeit verrichten, doch das lässt sich nicht unterkriegen. Eines Tages begegnet Aschenbrödel einem schönen Prinzen und verliebt sich in ihn – mutig und klug nutzt sie drei Haselnüsse, um das Herz des Prinzen zu erobern.
DREI NÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL ist ein zauberhafter, zeitloser Märchenfilmklassiker, der seine Hauptfigur als selbstbewusste junge Frau zeichnet, die ihren Weg geht. Weder Stiefmutter noch Stiefschwester noch der Prinz können sie davon abhalten, genau das zu erreichen, was sie sich wünscht: als Persönlichkeit mit eigenem Willen und eigenen Vorstellungen akzeptiert zu werden.» (Lexikon des Kinder- und Jugendfilms)
CZ/DDR 1973 / DF / 84 Min. / Regie: Václav Vorlíček / Mit Karel Svoboda, Libuse Safránková, Pavel Trávnicek, Carola Braunböck //
Mi 25.12., 17:00 / Mi 01.01., 17:00
Alles dreht sich und bewegt sich | Der Tanz und das Kino
SINGIN’ IN THE RAIN ist das wohl beschwingteste, perfekteste und ironischste aller Musicals. Wenn Gene Kelly zum Titelsong ansetzt, nachdem sich Debbie Reynolds als seine Angebetete mit einem kurzen Kuss von ihm verabschiedet hat und er liebestrunken durch die verregnete Nacht torkelt, dann entfaltet sich in dieser einen Szene ein Zauber, der in einer einzigen Sequenz die ganze Essenz des klassischen Unterhaltungskinos à la Hollywood aus sich selbst heraus erklärt. Ohnehin ist SINGIN’ IN THE RAIN ein Film aus Hollywood über Hollywood, und zwar das alte, am Vorabend der Tonfilmära. Gene Kelly ist Don Lockwood, ein Stummfilmstar, und Debbie Reynolds eine Tänzerin, die von einer Filmkarriere träumt und in die sich Lockwood verliebt hat. Kein anderes klassisches Filmmusical bereitet mehr Vergnügen als SINGIN' IN THE RAIN, und nur wenige sind über die Jahre hinweg so frisch geblieben.
Das Regie-Duo destilliert die Essenz aus allen Stilen, aus denen sich das Musical-Genre nährt: Vaudeville, Revue-Theater, Ballett, Stepp- und Jazz-Tanz verbinden sie in SINGIN’ IN THE RAIN in einer seltenen und wunderbaren Präzision.
USA 1953 / OmU / 103 Min. / Regie: Gene Kelly, Stanley Donen //
Mi 25.12., 19:00 / Sa 28.12., 21:00 //
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ALLES DREHT SICH UND BEWEGT SICH | DER TANZ UND DAS KINO
Der Tanz ist eine der ältesten kulturellen Praktiken der Menschheit. Der Film weiß davon schon seit seinem Anbeginn und »(...) überführt die Tanzbewegungen durch Kamerapositionierung, -bewegung und Schnitt in eine genuin eigene Form, Rhythmik und Dynamik.« Mit unserem Programm bieten wir eine Bandbreite von Choreografien und deren Spiel mit der Kamera, vom großen, surrealen Balletttanz über klassischen kambodschanischen Tanz bis zu Musicals, Freiburger Tanzfilme und last but not least mit dem Dokumentarfilm WAS MACHEN PINA BAUSCH UND IHRE TÄNZER IN WUPPERTAL eine Hommage an die Grande Dame des Tanzes.
Pettersson und Findus sind zwei Tage vor Weihnachten komplett eingeschneit. Nichts ist mehr zu essen im Haus und der Weihnachtsbaum fehlt auch noch. Der kleine Kater hat Angst, dass sie das geliebte Fest dieses Jahr überhaupt nicht feiern können. Als sie am nächsten Tag bei endlich besserem Wetter im Wald einen Baum schlagen möchten, verletzt sich Pettersson jedoch so unglücklich am Fuß, dass sie ohne Baum zurückkehren und den Einkauf der noch fehlenden Leckereien verschieben müssen. Pettersson sträubt sich dagegen, die angebotene Hilfe seiner Nachbarn anzunehmen, bis schließlich dem kleinen Kater der Kragen platzt. Der alte Mann kommt endlich zur Einsicht und alle zusammen feiern sie das schönste Weihnachten überhaupt.
D 2016 / 79 Min. / Regie: Ali Samadi Ahadi / empfohlen ab 6 Jahren //
Mi 25.12., 15:00 //
F, GB, I 1994 / 90 Min. / DF / Regie: Amos Gitai / Kamera: Nurith Aviv, Max Rheinlander / Schnitt: Dominik //
Fr 22.11., 21:30 / So 01.12., 17:00 //