Der Nazi & der Friseur - nach dem gleichnamigen Roman von Edgar Hilsenrath
Itzig Finkelstein, Sohn eines jüdischen Friseurs, und Max Schulz waren beste Freunde. Doch als die Stimmung in Deut...
Der Nazi & der Friseur - nach dem gleichnamigen Roman von Edgar Hilsenrath
Itzig Finkelstein, Sohn eines jüdischen Friseurs, und Max Schulz waren beste Freunde. Doch als die Stimmung in Deutschland kippt, kippt Max auch und wird ein Nazi, SS-Mann und Massenmörder. Nach dem Krieg nimmt er die Identität seines ehemaligen Freundes an. Als Schulkamerad Itzigs und späterer Lehrling in Chaim Finkelsteins Salon ging er in dessen Haus ein und aus, jüdische Gebräuche und Gepflogenheiten waren ihm genauso vertraut wie das Friseurhandwerk. Zu Kriegsende flieht er aus dem KZ Laubwalde in die polnischen Wälder, übersteht den eisigen Winter, kehrt zurück nach Deutschland, verdingt sich als Schwarzhändler und reist schließlich mit einem Beutel voller Goldzähne und der gestohlenen Identität nach Palästina aus und macht sich im Kampf um die Gründung eines jüdischen Staates verdient. Am Lebensende lässt Max Schulz seine Geschichte noch einmal Revue passieren und stellt sich einem fiktiven Gericht: schuldig oder Freispruch?
Satirisch-groteske Erzählung aus der Täterperspektive.
Eine «Sprache, die eine düstere und auch eine stille Poesie entfaltet» (Heinrich Böll)
Premiere 16. Februar 2024 / Fassung & Regie: Monique Hamelmann UA 2. Mai 2015, Schauspielhaus Magdeburg
Poet*innen aus der Region und dem deutschsprachigen Raum im Wettstreit
Die Zuschauer_innen lauschen gebannt den Worten der Slam Poet_innen.Ein geschliffene Pointe kommt um die Ecke und findet...
Poet*innen aus der Region und dem deutschsprachigen Raum im Wettstreit
Die Zuschauer_innen lauschen gebannt den Worten der Slam Poet_innen. Ein geschliffene Pointe kommt um die Ecke und findet in einem lauten Lachen Wiederhall, ein ausgefeilt gereimter Text überrascht mit seiner Tiefe, eine Kurzgeschichte erzählt aus dem Leben. Bei dem modernen Dichterwettstreit „Poetry Slam“ ist fast alles möglich. Die Texte müssen selbstverfasst sein, das Zeitlimit von sieben Minuten darf nicht überschritten und es dürfen keine Requisiten verwendet werden. Ansonsten zeigen die Slam Poet_innen ihr ganzes Können, um die Juror_innen (das Publikum) mit ihren Texten zu erreichen. Beim SLAM 46 in der TheaterBar lädt Ansgar Hufnagel Slam Poet_innen aus Freiburg, der Region und dem deutschsprachigen Raum ein. Ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Abend ist garantiert. Wer wird dieses Mal zum Sieger des Abends gekürt?“