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19th Jan., 2024
Events am 19th Jan., 2024
Jan.
14
  1.   Reisen
  2.    Öffentlich
  1.   14th Jan., 2024 - 29th Jan., 2024
Die Reise beginnt in Ruanda. In Kigali können  SIe zwischen einem Besuch des Genozid Memorials oder einem Stadtbummel in der Fußgängerzone wählen. Weiter geht’s über die Grenze nach Uganda. Dort ...

Die Reise beginnt in Ruanda. In Kigali können  SIe zwischen einem Besuch des Genozid Memorials oder einem Stadtbummel in der Fußgängerzone wählen. Weiter geht’s über die Grenze nach Uganda. Dort gibt es die Option an einem Berggorilla-Trekking teilzunehmen oder als Alternative ein Besuch beim Volk der Batwa.

Anschließend Kennenlernen von Ugandas Seenlandschaften im Südwesten des Landes (Lake Bunyonyi oder Lake Mutanda) und weiter zum Queen Elizabeth Nationalpark. Dort kann man in der Savanne aber auch auf der Bootsfahrt durch den Kazinga Channel die atemberaubende Tierwelt beobachten: Nilpferde und Krokodile sind garantiert.

Der zweite Teil der Reise führt in den Osten des Landes in das SALEM-Dorf in der Nähe von Mbale. Dies ist ein guter Ausgangspunkt für vielfältige Ausflüge, wie z.B. zu den Sipi Wasserfällen, zu Höhlenmalereien aber auch zu Besuchen bei Familien bzw. Kennnenlernen der Projekte von SALEM-Uganda und Tukolere Wamu.

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Jan.
19
  1.   Theater
  2.    Öffentlich
  1.   19th Jan., 2024 19:00 - 20:15
Die Geschwister Mia und Moritz Holl wachsen in einem System – genannt DIE METHODE – auf, das mit allen Mitteln versucht, Menschen vor körperlichem Leid zu bewahren. Gesundheit ist das höchste Ziel des...

Die Geschwister Mia und Moritz Holl wachsen in einem System – genannt DIE METHODE – auf, das mit allen Mitteln versucht, Menschen vor körperlichem Leid zu bewahren. Gesundheit ist das höchste Ziel des Staates. Nicht nur strenge Hygienegesetze sorgen dafür, dass dieses Ziel erreicht wird. Während die Naturwissenschaftlerin Mia Holl DIE METHODE befürwortet, ist die Anpassungsfähigkeit ihres Bruders zu wenig ausgeprägt, zu groß ist dessen Freiheitsliebe. Sie wirft ihm unsoziales Verhalten vor, er ihr Angst davor, zu spüren, was Leben wirklich bedeutet. Jetzt ist Moritz tot. Ein DNA-Test hat ihm eine Vergewaltigung mit Todesfolge nachgewiesen, in Haft begeht er Selbstmord. Mia trauert um ihn, sie vernachlässigt ihre Gesundheitsprotokolle, gerät dadurch ins Visier der Justiz und in die Fänge eines fundamentalen Fürsprechers von DIE METHODE. Sie zweifelt zunehmend an der Schuld ihres Bruders und wird zusehends zum Spielball eines Schauprozesses, in dem sie zur Staatsfeindin stilisiert wird.

Das Theaterstück Corpus Delicti, von Juli Zeh als Auftragsarbeit für die Ruhrtriennale geschrieben, war 2007 eine Antwort auf die verschärfte Gesetzeslage im Gefolge der internationalen Terrorismusbekämpfung. Matthias Kaschig befragt in seiner Arbeit das Verhältnis des Einzelnen und dessen Recht auf Selbstbestimmung im Verhältnis zu seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. Corpus Delicti ist ein Gerichtsdrama, lose Geschichten zu einem nachvollziehbaren Tathergang und Motiv zusammenzutragen die Aufgabe jedes Gerichtsprozesses und auch jedes Theaterabends. Doch wer hat die Hoheit über diese Lebensgeschichten? Das Stück zeigt exemplarisch auf, wie diese erdacht und umgestaltet werden und wie dabei aus einer unbescholtenen Person eine Gefährdung für die Allgemeinheit werden kann. Nachdem Gott für tot erklärt wurde, findet hier der Mensch den Sinn seines Lebens im Streben nach Gesundheit. Die Inszenierung wirft die Frage auf, wieviel Helligkeit der Mensch verträgt. Sollte es nicht ein Recht auf Schwärze geben? Denn, so fragt Moritz Holl, wurde der Schlaf nicht erfunden, damit wir uns Nacht für Nacht an den Tod gewöhnen?

Foto © MiNZ&KUNST 

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