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Eine Stückentwicklung von Lisa Bräuniger/Anne Wittmiß/Anna Fritsch für alle ab 13 Jahren
Erwachsen werden? Zum Mann werden? Zur Frau werden? Ich werden? Der Körper wächst und wir hinterher. Oder auch nicht. „Worüber denkst du nach, wenn es um das Thema Körper geht?". Eine von vielen Fragen, die am Anfang der Recherche für "What the body?!" standen. Das Produktionsteam um Schauspielerin Lisa Bräuniger und Regisseurin Anne Wittmiß ist in Schulklassen gegangen und hat mit den verschiedensten Körperbesitzer*innen Interviews geführt und diese zu einer rasanten Körperachterbahn verflochten. Wir schauen durch das Brennglas der Ideale, verschweigen nichts, besprechen lautstark den Körper, stellen Fragen, lassen Zweifel zu, wandeln Gestalten.
Damit wir nicht nur über den Körper sprechen, sondern ihr euren Körper spüren, verzichten wir bei "What the body?!" auf Sitzgelegenheit und laden zum Stehen, Laufen und Tanzen ein.
Hinweis: Die Spielstätte Kesselhaus ist nicht barrierefrei.
Foto: MiNZ&KUNST
Eine Stückentwicklung von Lisa Bräuniger/Anne Wittmiß/Anna Fritsch für alle ab 13 Jahren
Erwachsen werden? Zum Mann werden? Zur Frau werden? Ich werden? Der Körper wächst und wir hinterher. Oder auch nicht. „Worüber denkst du nach, wenn es um das Thema Körper geht?". Eine von vielen Fragen, die am Anfang der Recherche für "What the body?!" standen. Das Produktionsteam um Schauspielerin Lisa Bräuniger und Regisseurin Anne Wittmiß ist in Schulklassen gegangen und hat mit den verschiedensten Körperbesitzer*innen Interviews geführt und diese zu einer rasanten Körperachterbahn verflochten. Wir schauen durch das Brennglas der Ideale, verschweigen nichts, besprechen lautstark den Körper, stellen Fragen, lassen Zweifel zu, wandeln Gestalten.
Damit wir nicht nur über den Körper sprechen, sondern ihr euren Körper spüren, verzichten wir bei "What the body?!" auf Sitzgelegenheit und laden zum Stehen, Laufen und Tanzen ein.
Hinweis: Die Spielstätte Kesselhaus ist nicht barrierefrei.
Foto: MiNZ&KUNST
von Otfried Preußler, in einer Fassung von Jana Vetten und dem Theater im Marienbad
für alle ab 10 Jahren
Krabat kann es kaum glauben. Gerade noch war er ein umherziehendes Waisenkind, jetzt ist er auf der Mühle im Koselbruch und hat reichlich zu essen, ein warmes Bett und einen Haufen anderer Jungen um sich herum. Eigentlich war er nur neugierig einer geheimnisvollen Stimme gefolgt, die ihn im Traum zu sich rief. Wie staunt er aber als ihm klar wird, dass er nicht nur das Müllerhandwerk erlernen, sondern auch in die Kunst der Schwarzen Magie eingeführt werden soll... Das Leben in der Zauberschule fasziniert Krabat sehr, eifrig lernt er und hat große Freude daran, seine Fähigkeiten zu erproben und immer emhr Macht über andere zu gewinnen. Doch je länger er auf der Mühle lebt, desto merkwürdiger und schauriger wird das, was dort vor sich geht. Am Höhepunkt seiner Zaubermächte muss er einer folgenreiche Entscheidung treffen. Wie gut, dass er Freunde und eine Liebe im Dort hat, denen er vertrauen kann.
Die Spielstätte ist barrierearm und mit dem Rollstuhl befahrbar. Entsprechende Theaterkarten sind verfügbar.
Foto: MiNZ&KUNST
von Otfried Preußler, in einer Fassung von Jana Vetten und dem Theater im Marienbad
für alle ab 10 Jahren
Krabat kann es kaum glauben. Gerade noch war er ein umherziehendes Waisenkind, jetzt ist er auf der Mühle im Koselbruch und hat reichlich zu essen, ein warmes Bett und einen Haufen anderer Jungen um sich herum. Eigentlich war er nur neugierig einer geheimnisvollen Stimme gefolgt, die ihn im Traum zu sich rief. Wie staunt er aber als ihm klar wird, dass er nicht nur das Müllerhandwerk erlernen, sondern auch in die Kunst der Schwarzen Magie eingeführt werden soll... Das Leben in der Zauberschule fasziniert Krabat sehr, eifrig lernt er und hat große Freude daran, seine Fähigkeiten zu erproben und immer emhr Macht über andere zu gewinnen. Doch je länger er auf der Mühle lebt, desto merkwürdiger und schauriger wird das, was dort vor sich geht. Am Höhepunkt seiner Zaubermächte muss er einer folgenreiche Entscheidung treffen. Wie gut, dass er Freunde und eine Liebe im Dort hat, denen er vertrauen kann.
Die Spielstätte ist barrierearm und mit dem Rollstuhl befahrbar. Entsprechende Theaterkarten sind verfügbar.
Foto: MiNZ&KUNST
von Otfried Preußler, in einer Fassung von Jana Vetten und dem Theater im Marienbad für alle ab 10 Jahren Krabat kann es kaum glauben. Gerade noch war er ein umherziehendes Waisenkind, jetzt ist er auf der Mühle im Koselbruch und hat reichlich zu essen, ein warmes Bett und einen Haufen anderer Jungen um sich herum. Eigentlich war er nur neugierig einer geheimnisvollen Stimme gefolgt, die ihn im Traum zu sich rief. Wie staunt er aber als ihm klar wird, dass er nicht nur das Müllerhandwerk erlernen, sondern auch in die Kunst der Schwarzen Magie eingeführt werden soll... Das Leben in der Zauberschule fasziniert Krabat sehr, eifrig lernt er und hat große Freude daran, seine Fähigkeiten zu erproben und immer emhr Macht über andere zu gewinnen. Doch je länger er auf der Mühle lebt, desto merkwürdiger und schauriger wird das, was dort vor sich geht. Am Höhepunkt seiner Zaubermächte muss er einer folgenreiche Entscheidung treffen. Wie gut, dass er Freunde und eine Liebe im Dort hat, denen er vertrauen kann. Die Spielstätte ist barrierearm und mit dem Rollstuhl befahrbar. Entsprechende Theaterkarten sind verfügbar.
Alle Infos zum Stück und Kartenvorverkauf gibt es hier: https://www.marienbad.org/repertoire/krabat
Foto: MiNZ&KUNST
Die Geschwister Mia und Moritz Holl wachsen in einem System – genannt DIE METHODE – auf, das mit allen Mitteln versucht, Menschen vor körperlichem Leid zu bewahren. Gesundheit ist das höchste Ziel des Staates. Nicht nur strenge Hygienegesetze sorgen dafür, dass dieses Ziel erreicht wird. Während die Naturwissenschaftlerin Mia Holl DIE METHODE befürwortet, ist die Anpassungsfähigkeit ihres Bruders zu wenig ausgeprägt, zu groß ist dessen Freiheitsliebe. Sie wirft ihm unsoziales Verhalten vor, er ihr Angst davor, zu spüren, was Leben wirklich bedeutet. Jetzt ist Moritz tot. Ein DNA-Test hat ihm eine Vergewaltigung mit Todesfolge nachgewiesen, in Haft begeht er Selbstmord. Mia trauert um ihn, sie vernachlässigt ihre Gesundheitsprotokolle, gerät dadurch ins Visier der Justiz und in die Fänge eines fundamentalen Fürsprechers von DIE METHODE. Sie zweifelt zunehmend an der Schuld ihres Bruders und wird zusehends zum Spielball eines Schauprozesses, in dem sie zur Staatsfeindin stilisiert wird.
Das Theaterstück Corpus Delicti, von Juli Zeh als Auftragsarbeit für die Ruhrtriennale geschrieben, war 2007 eine Antwort auf die verschärfte Gesetzeslage im Gefolge der internationalen Terrorismusbekämpfung. Matthias Kaschig befragt in seiner Arbeit das Verhältnis des Einzelnen und dessen Recht auf Selbstbestimmung im Verhältnis zu seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. Corpus Delicti ist ein Gerichtsdrama, lose Geschichten zu einem nachvollziehbaren Tathergang und Motiv zusammenzutragen die Aufgabe jedes Gerichtsprozesses und auch jedes Theaterabends. Doch wer hat die Hoheit über diese Lebensgeschichten? Das Stück zeigt exemplarisch auf, wie diese erdacht und umgestaltet werden und wie dabei aus einer unbescholtenen Person eine Gefährdung für die Allgemeinheit werden kann. Nachdem Gott für tot erklärt wurde, findet hier der Mensch den Sinn seines Lebens im Streben nach Gesundheit. Die Inszenierung wirft die Frage auf, wieviel Helligkeit der Mensch verträgt. Sollte es nicht ein Recht auf Schwärze geben? Denn, so fragt Moritz Holl, wurde der Schlaf nicht erfunden, damit wir uns Nacht für Nacht an den Tod gewöhnen?
Foto © MiNZ&KUNST