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China kennt uns viel besser, als wir China kennen. Je mehr wir das Land als Rivalen sehen, desto weniger wollen wir mit ihm zu tun haben. Laut der Autorin Dr. Marina Rudyak ist das nicht strategisch gedacht, wir müssen uns mehr Komplexität im Umgang mit China zumuten. Ihr Buch »Dialog mit dem Drachen« ist ein Plädoyer für strategische Empathie und mehr Chinakompetenz, um im aktuellen geopolitischen Konflikt auf Augenhöhe agieren zu können und die europäische Außenpolitik und Wirtschaft auf lange Sicht voranzubringen.
Im Anschluss an die Lesung findet eine moderierte Frage- und Diskussionsrunde mit der Autorin und dem Publikum statt.
Dr. Marina Rudyak ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg. Sie ist in Russland geboren, hat viele Jahre in China gelebt und unter anderem als wirtschaftspolitische Beraterin für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peking gearbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Chinas internationale Entwicklungszusammenarbeit, Chinas Beziehungen zu Russland und Zentralasien, sowie das internationale Diskurssystem der Kommunistischen Partei Chinas.
Es gibt einen Büchertisch an dem das Buch: "Dialog mit dem Drachen - Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann" erworben werden kann.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de
Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.
Kooperationspartner: Colloquium politicum, Landeszentrale für politische Bildung, China Forum Freiburg, China Netzwerk Baden-Württemberg, Institut für Sinologie der Universität Freiburg und Stadtbibliothek Freiburg
Wirtschaft, Gesellschaft, Politik – sie alle profitieren von mehr Wissen um das chinesische Vorgehen und die chinesische Denkweise. Denn China bleibt wichtig, und es wird seine Position im globalen Gefüge weiter stärken und es wird ein noch härterer wirtschaftlicher Konkurrent sein. Dennoch sind Dialog und Kontaktaufnahme auf beiden Seiten in den Hintergrund gerückt. Deutschland und die EU können hier wieder aber erst wieder mit mehr Selbstverständlichkeit verhandeln, wenn sie ihre eigenen Standorte technologisch und organisatorisch aufwerten. In dem Vortrag von Mayer- Kuckuk geht es auch um die Rolle Chinas für Europa in Zeiten der von den USA losgetretenen Handelskriege.
Finn Mayer-Kuckuk ist Wirtschaftsjournalist. Er hat Sinologie und Japanologie studiert und besuchte die Holtzbrinck-Journalistenschule. Von 2006 bis 2019 war er Korrespondent u.a. für das Handelsblatt in Ostasien, die meiste Zeit davon am Standort Peking. Er leitete die Publikation China.Table bei Table Media und führt jetzt die Redaktion "Geoökonomie" bei Süddeutsche Zeitung Dossier in Berlin.
CHINA - Auswege aus dem Dilemma
Angesichts der Unberechenbarkeit der USA erhält das deutsche und europäische Verhältnis zu China wieder neue Bedeutung. Wie lassen sich konstruktive Beziehungen zur Volksrepublik erhalten beziehungsweise wiederherstellen, ohne dabei die eigenen strategischen Interessen zu schädigen? Dieser Frage gehen Finn Mayer- Kuckuk und Felix Lee in „China – Auswege aus einem Dilemma“ nach.
€ 22,00 | 256 Seiten
ISBN-13: 978-3962892180
Eintritt frei! | Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de | Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich
Kooperationspartner: Colloquium politicum, China Forum Freiburg, China Netzwerk Baden-Württemberg, Institut für Sinologie der Universität Freiburg und Stadtbibliothek Freiburg.
Kunstwettbewerb
Zum Europatag hat die Dante Alighieri Gesellschaft Freiburg alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 20 Jahren sowie die Schulen in Südbaden und in unserer Partnerstadt Padua zum Mitmachen beim diesjährigen Kunstwettbewerb eingeladen. Schüler der Klassen 8 bis 13 können bis zum 20. April 2025 ihre Arbeiten über kunst@dante-freiburg.de einreichen. Das Wettbewerbsthema ist frei nach Heinrich Heines „Nachtgedanken“ von 1846 gewählt und ruft die Teilnehmer auf, inhaltlich das auf den Punkt zu bringen, was sie in Europa beschäftigt, z. B. Themen wie Krieg und Frieden, autoritäre Entwicklung und Demokratie oder Migration und Willkommenskultur. Das Thema soll als Cartoon, Karikatur, Comic, animierter Film, Foto oder Grafitti bearbeitet werden. Die Details stehen auf https://dante-freiburg.de/kunst wettbewerb25/ zum Download bereit. Der Kunstwettbewerb wird unterstützt vom italienischen Konsulat Freiburg und vom italienischen Kulturinstitut Stuttgart.
Interessierte Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt zu der Veranstaltung und zur Ausstellung ist frei.
Wanderlesung über Dantes Göttliche Komödie in der Ausstellung Alberto Martini in der Stadtbibliothek
Im Begleitprogramm der aktuell bis zum 30. April laufenden Ausstellung des Malers und Illustrators Alberto Martini in der Stadtbibliothek organisiert die Dante Alighieri Gesellschaft Freiburg am 9. April um 16:30 Uhr eine Wanderlesung in der Ausstellung.
Die Romanistinnen Birgit Baumann und Dr. Roberta Milani-Eder von der Universität Freiburg lesen an ausgewählten Arbeiten des Künstlers die jeweils dazu passende Passage aus der Göttlichen Komödie in deutsch und italienisch.
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich