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Das öffentliche Programm des Afrika-Forums beginnt am Nachmittag des 5.10.2025. Nach der Begrüßung durch den Vorstand des Vereins MovingAfrica e.V. liest die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang aus ihrem Buch „Mo und die Arier“. In dem Buch sucht sie mutig und entschlossen die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern. Sie begegnet Menschen, die sie hassen – und begibt sich auf die Suche nach den „echten Ariern“.
Im Anschluss an die Lesung diskutiert sie, gemeinsam mit Ann-Katrin Müller (Journalistin beim Spiegel) und Dr. Samsondeen Ajagbe (Universität Freiburg) über das Buch und das Thema „Rassismus“ im Allgemeinen. Selbstverständlich wird auch das Publikum in die Diskussion eingebunden.
Zum Anschluss der Veranstaltung können wir uns auf ein Konzert der international renommierten Sängerin Lucia de Carvalho und ihrer Band freuen. Ein schöner Abschluss bei dem die Teilnehmenden zum Tanzen eingeladen werden.
Die Lesung und die Diskussion sind kostenlos. Der Eintritt für das Konzert beläuft sich auf 15 €.
Moderiert wird die Veranstaltung von der Musikerin und Aktivistin Melane Nkounkolo.
Programm im Überblick:
16:00 Lesung Mo Asumang: Mo & die Arier“
17:30 Podiumsdiskussion zum Thema Rassismus
mit Mo Asumang, Ann-Katrin Müller, Dr. Samsondeen Ajagbe
19:30 Schüler*innen Workshop unter der Leitung von Lucia de Carvalho
20:00 Konzert Lucia de Carvalho
16:00 – 22:00 Infostände afrikanischer Vereine
Moderation: Melane Nkounkolo
Podiumsdiskussion:
Mo Asumang:
Mo Asumang, das Kind einer Deutschen und eines Ghanaers, kam mit nur fünf Wochen ins Kinderheim und wurde anschließend von ihrer deutschen Großmutter aufgezogen, von der sie nach ihrem Tod erfuhr, dass Sie für die SS gearbeitet hat. In 1996 wurde Mo Deutschlands erste Afro-Deutsche TV Moderatorin (RBB, Pro7, Viva). Seitdem arbeitet das Multitalent als Regisseurin, Produzentin, Bestseller- und Drehbuchautorin, Schauspielerin, Moderatorin, Gastprofessorin und Synchronsprecherin. Mo Asumang widmet sich seit Jahren dem Thema Rassismus. Auslöser dafür war eine Morddrohung einer Neo-Naziband „White Aryan Rebels“ die in einem Lied sangen „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“. Für ihren Mut, ihre Demokratie- und Antirassismusarbeit wurde Mo Asumang 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Ann-Katrin Müller:
Ann-Katrin Müller, geboren 1987, recherchiert seit 2013 für den SPIEGEL, vorrangig zur AfD und Innerer Sicherheit, aber auch zu Desinformation, sexualisierter Gewalt und Frauenfeindlichkeit. Zuvor studierte sie Politikwissenschaften und European Studies in Bonn und London und volontierte beim ARD-Polittalk »hart aber fair.« Sie ist Co-Autorin des SPIEGEL/DVA-Buchs »Die Unsichtbaren - Wie Geheimagentinnen die deutsche Geschichte geprägt haben« (2022)
Dr. Samsondeen Ajagbe
Dr. Samsondeen Ajagbe hat in Soziologie an der Universität Freiburg promoviert. Sein aktuelles Forschungsinteresse liegt in den Bereichen Diskurs, Migration, Kritische Rassentheorie, und
(Anti-)Rassismus. Derzeit leitet er ein von der DFG gefördertes Forschungsprojekt über Rassismusdebatten und der Rassendiskurs in der „Neuen Afrikanischen Diaspora“ in Deutschland."
Konzert:
Lucia de Carvalho
Lucia de Carvalho bringt mit ihren musikalischen Geschichten voller Emotionen, Erlebnisse und der Sehnsucht nach Glück und Harmonie, die Bühne zum Strahlen. So zierlich die Sängerin mit angolanischen Wurzeln ist, umso stärker ist Ihre Persönlichkeit und Stimme! Ihr gemischtes Erbe schenkt ihr eine Vielzahl musikalischer Inspiration und so reicht ihre Palette von beschwingter angolanischer Semba zu energiegeladener brasilianischer Samba. abwechslungsreicheren Klang.
Moderation:
Melane Nkounkolo
Die gesamte Veranstaltung wird von Melane Nkounkolo moderiert. Die Musikproduzentin und Sängern ist auch Afrikawissenschaftlerin. Ihre Arbeit reflektiert nicht nur ihre eigenen Erfahrungen und Einblicke, sondern dient auch als kraftvolle Botschaft für Gleichberechtigung, soziale und inklusive Gerechtigkeit.
Teilnehmende Vereine:
Mit finanzieller Unterstützung des Landtags und des Staatsministeriums BadenWürttemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit BadenWürttemberg."
Dilla selbst beschreibt ihren Sound als "billig, und auch einfach nicht so gut"... Die Anfang Zwanzigjährige beweist mit schnellen Beats, punkigen Pop Nummern als auch der ein oder anderen Ballade jedoch immer wieder das Gegenteil. Hingebungsvoll wie bescheiden hat Dilla einen einmaligen Schreibstil entwickelt und eine Diversität in ihrer Diskographie erschaffen, die es schwer macht, sie in eine Genre-Schublade zu stecken. Sie vereint Pop, Indie, Punk und Funk, experimentiert gelegentlich mit Techno Elementen und gibt der deutschen "New Wave" ein neues Gesicht.
Seit 2018 veröffentlicht Dilla unter ihrem bürgerlichen Namen Amadea zunächst englische Songs, bis sie dem Rat ihres Dozenten folgt, nach Berlin zu ziehen, um den Traum von ihrer Musik leben zu können, in die Realität umzusetzen. Im Sommer 2021 veröffentlicht die Künstlerin die ersten Songs auf Deutsch: Eine Kollabo-EP namens "vier Tage in Berlin" mit TimmyT ist die Geburtsstunde des Projekts Dilla.
Wenige Monate später erscheint mit "Photosynthese ft. Emi x" ihr erster millionenfach gehörter Hit. Seither ist Dilla Genre-übergreifend in aller Munde, performt freitags auf Rap-, samstags auf Indiepop- und sonntags auf Techno-Festivals. Im Herbst 2022 begleitet sie Kraftklub auf Tour, im Frühjahr 2023 spielt sie ihre erste eigene und ausverkaufte Tour und hat nun ihr neues Album "Also bin ich" veröffentlicht, mit dem sie im Frühjahr 2024 auf Tour gehen wird.
Ein Paula Carolina Konzert heißt rebellieren und erwachsen werden am selben Abend. Die Bassline on Point, die Gitarrenamps laut und davor eine junge Frau, die wie ein Flummi auf und ab springt. Die tanzende Indiecrowd schreit ihre gesellschaftskritischen Texte mit, als wären sie schon immer da gewesen. So könnte auch ein Konzert von Paula Carolina´s Tour im November ablaufen aber noch bevor ihre ausverkaufte erste Tour überhaupt begonnen hat, kündigt sie für den Herbst 2024 ihre zweite Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz an.
Ihre grünen Augen blitzen frech unter ihrem Vokuhila hervor. Gekleidet wie der coole Skaterboy deiner Lieblingsband, ist sie die frische Alternative für die sonst so männliche Musikwelt. Paula Carolina macht ernst, schließlich hat sie für diesen Moment ihr Politikstudium abgebrochen. Irgendwie unsterblich werden, irgendwie was bewegen.
Die Vans kariert, aber ihr Weg gradlinig, hat Paula Carolina sich innerhalb kürzester Zeit in die wilden Herzen der kuratierten Playlisten und Veranstalter:innen gespielt. Zuletzt mit ihrer zweiten EP „Heiß/Kalt“, die mit Songs wie „Schreien!“, „Wärs ok?“ und „Bitte Bitte“ viel Energie und einen roughen Sound ankündigen.
Mit mehr als zehn Millionen Streams und Plays in vielen deutschsprachigen Radios zeigt sich, wie sehr Paula Carolina den Zeitgeist trifft. Nun steht sie nach einem erfolgreichen Festivalsommer vor ihrer ausverkauften ersten Tour im November, nebenher arbeitet sie an ihrem bisher größten Tonträger. Ihre Hörer:innen können sich also auf neue Musik und jede Menge energiegeladene Liveauftritte für das Jahr 2024 freuen.
Mit dem aktuellen Album „Illuminate“ verzeichnet Christopher von Deylen alias Schiller mittlerweile neun Nummer-1-Platzierungen und elf Top-10-Alben. Kein Musiker hat bisher so überzeugend und erfolgreich gezeigt, dass elektronische Musik warm und menschlich klingen kann. 2024 geht Schiller mit neuem Programm in die Clubs und wird uns mit „Wanderlust“ eine weitere Seite des Schiller-Universums zeigen.
Christopher von Deylen: „Ich freue mich auf energiegeladene Abende in den schönsten Clubs und unvergessliche Momente mit einem fantastischen Publikum.“
Clubs haben das besondere Flair und man erlebt die Faszination elektronischer Musik auf ganz andere Art und Weise. Mit „Wanderlust“ nimmt uns Schiller auf eine musikalische Reise aus über 25 Jahren mit und entführt uns so wieder in den ganz eigenen Schiller Soundkosmos.